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Wir wollen nicht weiterhin ignorieren, dass die Produktionskosten und die Standards in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sind, auch was unsere angrenzenden Nachbarländer angeht. Schenkt man diesen Unterschieden Beachtung wird schnell klar, dass das Kostenumfeld in der Schweiz viel höher ist als bei unseren Nachbarn. Aktuell wird an Variablen geschraubt, welche die sozialen Bedingungen verschlechtern oder Konsequenzen für die Umwelt haben.

Wenn wir das nicht wollen, müssen wir die wahren Kosten unter die Lupe nehmen. Die Produktion von einem Liter Milch in der Schweiz bedingt höhere Kosten im Vorfeld: Höhere Architektenlöhne und damit höhere Baukosten, Kontrollen, Umweltschutzmassnahmen, höhere Lohnkosten der Angestellten, teurere Veterinäre ...etc. Eine Option, welche sehr einfach umzusetzen ist, ist die Grenze als regulatives Mittel (z.B. durch Erhebung von Zöllen) einzusetzen.

Im Gegenzug zu einem gewissen Schutz an der Grenze ist es nötig, sich für die Abschaffung aller Exportsubventionen einzusetzen, weil Märkte in anderen Ländern durch diese „unterpreisigen“ subventionierten Waren destabilisiert und geschädigt werden.